Otto Dix in Hemmenhofen

Text: Bernd E. Fischer
Photographien: Angelika Fischer


Der Maler Otto Dix (1891 – 1969) war berühmt und berüchtigt, als er 1933 seine Professur an der Dresdener Kunstakademie verlor. Die Nazis hassten ihn seiner realistischen Kriegsdarstellungen wegen, aber auch wegen der drastischen Szenen mit Krüppeln, Huren und Bettlern. 1936 zog sich Dix in sein neu erbautes Haus in Hemmenhofen am Bodensee zurück. Die Landschaftsmalerei, aber auch die zunehmend wichtiger werdenden biblischen Motive empfand er als eine Art von ,Innerer Emigration‘. Nach dem Krieg pendelte er lange zwischen Ost und West und fand erst spät erneute Anerkennung für seine dem Figürlichen treu gebliebene Kunst.


ISBN 978-3-937434-32-2
Ladenpreis 7,80 €
    

     



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